Kurt Weill
Oper in drei Akten von Kurt Weill
Libretto von Bertolt Brecht
Eine Koproduktion mit der Vlaamse Opera Antwerpen/Gent
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Nächste Vorstellung: 22.05.2013 19:30 bis ca. 22:15
GALERIEN:
Auf der Flucht vor der Polizei stranden die Witwe Leokadja Begbick und zwei Ganoven in der Wüste. Da sie weder vor noch zurück können, gründen sie die Stadt Mahagonny. Das Geschäftsmodell der Witwe Begbick ist so einfach wie ertragreich: In den Netzen der Stadt sollen sich die Männer verfangen und in Bars und Bordellen ihres Goldes entledigt werden. Nach sieben Jahren harter Arbeit in Alaska sucht der Holzfäller Jim Mahoney in Mahagonny das Glück. Er verliebt sich in die Hure Jenny Hill und findet den Schlüssel zur menschlichen Glückseligkeit: alles dürfen zu dürfen. Nur eines ist streng verboten: kein Geld zu haben. Doch just dagegen verstößt Jim, der seine Zeche nicht bezahlen kann. Als niemand bereit ist, seine Schulden zu begleichen, verurteilt ihn das Gericht zum Tod. Die Kapitalismuskritik des Stücks führte bei der Leipziger Uraufführung 1930 zu einem – wenn auch inszenierten – Theaterskandal.
Als Koproduktion zwischen der Vlaamse Opera und der Oper Graz erarbeitete der katalanische Regisseur Calixto Bieito eine Aufführung, die sich nicht scheut, mit drastischen Mitteln und exzessiven Bildern auf die Bühne zu bringen, wovon der Text erzählt: »Fressen«, »Lieben«, »Boxen« und »Saufen«. So präsentiert sich in unverblümter Direktheit die heute mehr denn je gültige Brisanz des Stoffes.
Vor der Premiere
Dienstag, 21. Mai 2013, 18.00 Uhr
Großes Haus, Hauptbühne
Premiere
Mittwoch, 22. Mai 2013, 19.30 Uhr
Weitere Vorstellungen
24.5., 26.5. (18.00 Uhr), 28.5. und 29.5.
Beginn jeweils 19.30 Uhr, sofern nicht anders angegeben
Die Aufführung ist für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren nicht geeignet.
BESETZUNG: