PRESS STAAT FOR REVOLUTION

10 ANLEITUNGEN FÜR IHRE PERSÖNLICHE MINI-REVOLUTION

von Philipp J. Ehmann inspiriert von dem Roman „Protest!“ von Srdja Popović

Ein Gesellschaftsspiel für bis zu 30 Mitspieler*innen

INHALT

Sie fühlen sich von Politiker*innen nicht ernst genommen oder empfinden sie sowieso als korrupt? Sie haben das Gefühl, die Welt geht ihrem Untergang entgegen und jede neue Meldung in den Nachrichten bestärkt Sie nur darin? Sie möchten etwas ändern, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen? – Wie verändert ein Individuum eine Gesellschaft, ohne sofort als naiver Gutmensch abgestempelt zu werden? Wie funktioniert die Mechanik unseres politischen Systems eigentlich und was sind die Revolutionen, die wir heute brauchen: sowohl die kleinen im Alltag, als auch die großen für die ganze Gesellschaft?

Dies ist ein Stück über Revolutionen. Nicht über Revolutionen der gewalttätigen Sorte, und es ist auch nicht wirklich ein Stück. Es ist Theater, ein Theater-Spiel, um genauer zu sein. Von und mit Ihnen, dem Publikum! Suchen Sie nach Wegen, gemeinsam aktiv zu werden und stürzen Sie gemeinsam mit Ihren Freund*innen den Diktator! Nach dem Motto des Widerstandsgurus Srdja Popovićs: „Ziviler Ungehorsam ist ein Mannschaftssport“ können Sie gemeinsam mit uns in diesem Spiel Wege erproben, die eigene Zukunft umzugestalten und Ihre persönliche Mini-Revolution zu starten. Ziel des Abends ist eine spielerische Auseinandersetzung mit, ein Ausprobieren, Diskutieren über und Spaß haben an Formen des Protestes und zivilen Ungehorsams. Teilnehmer*innen können Möglichkeiten ausloten, wie sie im gesellschaftlichen Leben politisch und gesellschaftlich aktiv Zeichen setzen können, anstatt von Apathie übermannt zu werden.

Der Regisseur Philipp J. Ehmann, 1987 in Linz geboren, studierte Theaterpraxis an der University of Exeter. Er arbeitet oft mit interaktiven, zeitgenössischen Theaterformen und ist Experte für spielerisches, immersives und episodisches Theater.

2016 erhielt Ehmann den Dr. Rudolf Kirchschläger-Preis für sein integratives Theaterprojekt mit Schutzsuchenden, „Jalla, Jalla, Geh ma!“, und ist für sein Projekt „City Games“ für den Content Award nominiert worden.

Sie sind ein Fan von modernem Revolutionsspiel? Jan-Christoph Gockel verschränkt in „Der Auftrag: Dantons Tod“ die beiden Revolutions-Stücke von Heiner Müller und Georg Büchner.

TERMINE/TICKETS

Freitag
28
Apr
PRESS STAAT FOR REVOLUTION
frei nach dem Buch „Protest! Wie man die Mächtigen das Fürchten lehrt“ von Srdja Popović
Ein Gesellschaftsspiel für bis zu 30 Mitspieler*innen
ab 19:00 | HAUS DREI | Freier Verkauf, € 10 / € 8,50 (erm.)
Samstag
29
Apr
PRESS STAAT FOR REVOLUTION
frei nach dem Buch „Protest! Wie man die Mächtigen das Fürchten lehrt“ von Srdja Popović
Ein Gesellschaftsspiel für bis zu 30 Mitspieler*innen
ab 19:00 | HAUS DREI | Freier Verkauf, € 10 / € 8,50 (erm.)
Freitag
19
Mai
PRESS STAAT FOR REVOLUTION
frei nach dem Buch „Protest! Wie man die Mächtigen das Fürchten lehrt“ von Srdja Popović
Ein Gesellschaftsspiel für bis zu 30 Mitspieler*innen
ab 19:00 | HAUS DREI | Freier Verkauf, € 10 / € 8,50 (erm.)
Samstag
20
Mai
PRESS STAAT FOR REVOLUTION
frei nach dem Buch „Protest! Wie man die Mächtigen das Fürchten lehrt“ von Srdja Popović
Ein Gesellschaftsspiel für bis zu 30 Mitspieler*innen
ab 19:00 | HAUS DREI | Freier Verkauf, € 10 / € 8,50 (erm.)

PRESSESTIMMEN

„Im charmanten Retro-Setting („Tagespost“-Ausgaben von 1956) werden Spielerinnen und Spielern zwischen Post, Häfen oder Altenheim Zettel oder Waffenkärtchen zugesteckt oder falsche Gerüchte angedichtet […] Jeder Abend ist ein neues Experiment.“
Julia Schafferhofer, Kleine Zeitung, 23. Dezember 2016)

„Der […] Spielverlauf wird durch diskret vermittelte Botschaften und den Nachrichtensprecher Ben Baumann (amüsant Ensemblemitglied Benedikt Greiner) beeinflusst […] Ehmann setzt auf eigendynamische Verselbstständigung, kreatives Handlungsverhalten und auf Ergebnisoffenheit. […] Eine Teilnahme an dieser spieltheoretischen Gesellschaftsstudie lohnt sich speziell für reflektierte und offene Besucher, die sich für idealistisch-sympathische Konzepte interessieren.“
(Isabela Estrada, kultrefgraz.wordpress.com, 27. Dezember 2016)