Boris Nikitin Regisseur


Geboren:1979 

Ausbildung und bisherige Theaterarbeiten:
Er arbeitete 2001/2002 am Prater der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin als Regieassistent von René Pollesch, Rimini Protokoll und She She Pop und studierte anschließend Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen, wo er das internationale Festival diskurs organisierte. Boris Nikitin entwickelte dort auch verschiedene szenische Projekte, wie quality time 2007 gemeinsam mit dem Regisseur Jan Ritsema und die Performance Neverland zusammen mit Marcel Schwald. 2007 entstand die Performance Woyzeck, mit der er beim Festival 100° in Berlin den 1. Preis der Jury gewann. Das Fortsetzungsstück F wie Fälschung (nach Orson Welles). Ein Abend von und mit Malte Scholz, seine Diplominszenierung, war beim Festival PLATEAUX in Frankfurt zu sehen. Imitation of Life, eine Koproduktion zwischen der Kaserne Basel und dem HAU Berlin, hatte im September 2009 in der Kaserne Basel Premiere und ist seither in der Schweiz und in Deutschland auf Tour.
2010 hat er als einer von 20 Künstlern ein Statement zum HAU-Projekt X-Schulen beitragen. Anschließend folgte im August die Ursendung der Hörspiel-Fassung von Woyzeck beim Sender DeutschlandRadioKultur.
Woyzeck und F wie Fälschung wurden 2009 zum Impulse-Festival als 2 von 10 herausragenden, freien Theaterproduktionen eingeladen. F wie Fälschung wurde dort mit dem Dietmar N. Schmidt-Preis für eine besondere, künstlerische Leistung ausgezeichnet. Boris Nikitin übernimmt die Produktionsleitung des 30jährigen Jubiläumsfestes der Kaserne Basel mit  Beiträgen von KünstlerInnen und Künstlergruppen unterschiedlicher Kunstsparten.

Spielzeit 2011/2012:
In der Spielzeit 2011/2012 inszeniert Boris Nikitin Bartleby oder Sicherheit ist ein Gefühl (AT) (Premiere im Mai 2012).


Spielzeit 2010/2011:
Boris Nikitin inszeniert Der Fall Dorfrichter Adam als Beitrag zum Kleist-Jahr. Uraufführung ist am 27. November 2010 auf der Probebühne.