Oliver Kluck Autor

Oliver Kluck wurde 1980 in Bergen auf Rügen geboren. Nach einer Berufsausbildung studierte er in Rostock Ingenieurwissenschaften. 2006 folgte, mit dem Abbruch des Studiums, sein Wechsel an die Universität Leipzig, wo er Prosa, Dramatik und neue Medien studierte. Im Mai 2009 erhielt Oliver Kluck den Förderpreis für Junge Dramatik des Berliner Theatertreffens für den Text Das Prinzip Meese. Die Uraufführung erfolgte 2010 am Maxim Gorki Theater Berlin. Sein Stück Warteraum Zukunft wurde mit dem Kleist-Förderpreis 2010 ausgezeichnet und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg in Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen uraufgeführt. Im Frühjahr 2011 folgte die Uraufführung von Feuer mit mir am Theater Chemnitz, im Herbst 2011 Über die Möglichkeiten der Punkbewegung  am Volkstheater Rostock. Im Dezember 2011 wurde Die Froschfotzenlederfabrik im Kasino des Burgtheaters, im Jänner 2012 Leben und Erben am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg uraufgeführt.
Zuletzt erhielt Oliver Kluck den Dramatikerpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Der Autor lebt in Berlin.

Für das Schauspielhaus Graz schreibt Oliver Kluck in der Spielzeit 2011/2012 im Rahmen der Reihe VON DER INDUSTRIE LERNEN drei Texte, inszeniert von Christina Rast. Nach Der Wiederaufbau des Haider-Denkmals (2012 zu den Autorentheatertagen ans Deutsche Theater nach Berlin eingeladen) und Der Untergang des Hauses Wuppertaal beendet Mein Name ist Programm diese Trilogie.

In der Spielzeit 2013/2014 inszeniert Christina Rast  Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend. Oliver Kluck zur gleichnamigen Aufobiografie von Andreas Altmann; ein Auftragswerk für das Schauspielhaus Graz. Die Uraufführung findet im April 2014 statt.

 

Foto (c) Anne Krauß