Seyneb Saleh

Seyneb Saleh wird 1987 in Aalen geboren und wächst in Solingen, Königswinter, Casablanca und Bremen auf. Nach dem Abitur besucht sie von 2008-2012 die Universität der Künste in Berlin, welche sie mit einer künstlerischen Diplomarbeit zu Büchners Lenz abschließt.

Während Ihres Studiums erhält sie ein Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Sie gastiert unter anderem am Deutschen Theater Berlin in Massensterben der Möglichkeiten (Regie: Sascha Hawemann) und am Maxim Gorki Theater in Alle Toten Fliegen Hoch (Regie: Joachim Meyerhoff). Auch entstehen gemeinsame Arbeiten mit Regiestudenten der HFS Ernst Busch, wie etwa Michael Kohlhaas (Regie: Nick Hartnagel). Beim 22. Schauspielschultreffen in Hamburg gewinnt sie 2012 gemeinsam mit ihrer Schauspielschulklasse den 1. Ensemblepreis mit Rögglas Wir schlafen nicht (Regie: Hermann Schmidt-Rahmer).

Neben kleineren Kino- und Fernsehrollen spielt sie 2010 eine Hauptrolle in Rudolf Thomes Das rote Zimmer (eingeladen zur Viennale 2010 und zum Filmfestival Ludwigshafen 2011).

Im Theater heute-Jahrbuch 2014 wird sie von Christoph Leibold (Bayrischer Rundfunk) für die Darstellung der Leyla in Yael Ronens Niemandsland als beste Nachwuchsschauspielerin des Jahres nominiert.

Seit der Spielzeit 12/13 ist Seyneb Saleh festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Graz.
 
Spielzeit 2014/2015:
In der Spielzeit 2014/2015 ist Seyneb Saleh ab 28. September 2014 als Barabara in Wir sind keine Barbaren! von Philip Löhle in Regie von Christine Eder auf der Probebühne zu sehen. Weiters mimt sie die Mutter in Das Missverständnis (Regie: Nikolaus Habjan) ab 17. Oktober 2014 auf der Probebühne. In Wolf Haas‘ preisgekrönten Roman Verteidigung der Missionarsstellung in der Regie von Susanne Lietzow gibt sie ab 12. Dezember eine schöne Burgerverkäuferin und ist ab 15. Februar als Lucie in der Uraufführung Le Passé – Das Vergangene nach Asghar Farhadi unter der Regie von Patrick Schlösser auf der Hauptbühne zu sehen. Sie spielt außerdem wieder in Yael Ronen  Niemandsland, auf der Hauptbühne und in der Wiederaufnahme der Koproduktion mit dem Theater im Bahnhof Lehrerzimmer 8020 (Regie: Helmut Köpping).

Spielzeit 2013/2014:
In der Spielzeit 2013/2014 war Seyneb Saleh als Sofia in der Eröffnungsinszenierung und Uraufführung Thalerhof von Andrzej Stasiuk auf der Hauptbühne zu sehen (Regie: Anna Badora). Sie stand auch in der Uraufführung Niemandsland, der zweiten Arbeit von Yael Ronen am Schauspielhaus Graz, auf der Bühne. Außerdem war sie als Helen in Waisen von Dennis Kelly (Regie: Lina Hölscher) auf der Ebene 3 zu sehen. Daneben spielte sie in Immer noch Sturm von Peter Handke (Regie: Michael Simon). Seyneb Saleh spielte in der Wiederaufnahme der Koproduktion mit dem Theater im Bahnhof Lehrerzimmer 8020 (Regie: Helmut Köpping) sowie in der Österreichischen Erstaufführung von Elfriede Jelineks FaustIn and out (Regie: Philip Jenkins).

Spielzeit 2012/2013:
In der Spielzeit 12/13 stand Seyneb Saleh als Marie Beaumarchais bei Goethes Clavigo (Regie: Alexandra Liedtke) zum ersten Mal auf der Bühne am Schauspielhaus Graz. Außerdem war sie in der Uraufführung Last Man in Graz - Social Error (Konzept & Regie Viktor Bodó) auf der Hauptbühne zu sehen, spielte in der Österreichischen Erstaufführung von Elfriede Jelineks FaustIn and out (Regie: Philip Jenkins) auf der Ebene 3 und wirkte auf der Probebühne in der Koproduktion mit dem Theater im Bahnhof Lehrerzimmer 8020 (Regie: Helmut Köpping) mit.