Stefan Suske

Geboren:
1958 in Wien

Ausbildung:
1979 – 1982 Schauspielstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz

Engagements:
Festengagements am Schauspielhaus Graz (1982 bis 1988), an den Vereinigten
Bühnen Krefeld-Mönchengladbach und am Stadttheater Bern. Schauspieldirektor am Stadttheater Bern von 2004 bis 2007, wo er auch inszenierte. Als Schauspieler arbeitete er u. a. mit den Regisseuren Sabine Auf der Heyde, Eike Gramss, Gerd Heinz, Volker Hesse, Guy Josten, David Mouchtar-Samorai, Stephan Müller, Felix Prader, Linus Tunström. Inszenierte in Bern u. a. die Uraufführung von Und die Liebe höret nimmer auf … von Gerhard Meister, Die arabische Nacht und Push-Up 1-3 von Roland Schimmelpfennig, Der Bus von Lukas Bärfuss, die Uraufführung von Der Sicherheitsabstand von Fréderic Blanchette sowie Becketts Endspiel. Gemeinsame Arbeiten mit dem Schauspieler Uwe Schönbeck: u. a. Haders und Dorfers Indien sowie die Uraufführung Im Herbst. Bei seinen Kino- und TV-Hauptrollen stand er u. a. mit Armin Mueller-Stahl und August Schmölzer vor der Kamera (Schweinegeld bzw. Einstweilen wird es Mittag).

Auszeichnungen
Für die Hauptrolle im Kinofilm Große Gefühle (Regie: Christof Schertenleib) wurde er mit dem Schweizer Filmpreis 2000 in der Kategorie Bester Darsteller ausgezeichnet. 

Spielzeit 2014/2015:
In dieser Saison steht Stefan Suske in Viktor Bodós und András Vinnais Motel in Regie von Viktor Bodó auf der Hauptbühne. Die Premiere ist am 24. Oktober 2014. Weiters ist er in der Wiederaufnahme von Yasmina Rezas Der Gott des Gemetzels in der Regie von Stefan Behrendt als Michel Houillé zu sehen.

Spielzeit 2013/2014:
In der Saison 13/14 war Stefan Suske als Stefan und Geheimpolizist Dietrich in der Uraufführung Thalerhof von Andrzej Stasiuk auf der Hauptbühne zu sehen (Regie: Anna Badora) und spielte Michel Houillé in Der Gott des Gemetzels von Yasmina Reza in der Regie von Stefan Behrendt. In Holzfällen nach dem Roman von Thomas Bernhard in der Bühnenfassung von Krystian Lupa (Regie: Krystian Lupa) war Stefan Suske als Burgschauspieler zu sehen. Außerdem stand er in Das Ballhaus (Le Bal), ein Schauspiel ohne Worte in der Regie von Viktor Bodó, auf der Hauptbühne.

Spielzeit 2012/2013:
In der Spielzeit 12/13 spielte Stefan Suske in der Eröffnungsinszenierung Amerika nach dem Roman von Franz Kafka (Zusammenarbeit mit der Szputnyik Shipping Company, Budapest / Regie: Viktor Bodó). In Der einsame Weg von Arthur Schnitzler (Regie: Ingo Berk) stand Stefan Suske als Stephan von Sala auf der Bühne. Zudem war er in der Wiederaufnahme von Elfriede Jelineks Rechnitz (Der Würgeengel) (Regie: Michael Simon) zu sehen. In Klytaimnestra nach der Orestie des Aischylos in der Regie von Schauspielhausintendantin Anna Badora (Mitarbeit: Michael Köhlmeier) gab Stefan Suske Agamemnon, Richter und Volk von Argos.

Spielzeit 2011/2012:
In der Spielzeit 11/12 war Stefan Suske in den Wiederaufnahmen der Uraufführung von Blind Date nach dem Film von Theo van Gogh (Regie: Bernadette Sonnenbichler) und in Noël Cowards Fröhliche Gespenster (Blithe Spirit) (Regie: Barbara-David Brüesch) zu sehen. U. a. spielte er John von Neumann und Friedrich Waismann in der Uraufführung von Daniel Kehlmanns Geister in Princeton (Regie: Anna Badora) . In Lessings Minna von Barnhelm (Regie: Elmar Goerden) übernahm Stefan Suske die Rolle des Just, in Don Carlos (Regie: Ingo Berk) die Rolle des Herzog von Alba. Ferner wirkte er in der Österreichischen Erstaufführung von Elfriede Jelineks Rechnitz (Der Würgeengel) (Regie: Michael Simon) mit und spielte in Aus-Schluss-Basta oder Wir sind total am Ende (Regie: Fritz Ostermayer).



Spielzeit 2010/2011:
In der Spielzeit 10/11 spielte Stefan Suske Claudius in Hamlet (Regie: Theu Boermans), Danforth in Hexenjagd (Regie: Anna Badora), Achior in Judith (Regie: Elmar Goerden), in Peer Gynt (Regie: Ingo Berk), Charles in Fröhliche Gespenster (Blithe Spirit) (Regie: Barbara-David Brüesch) sowie den Kellner in Blind Date (Regie: Bernadette Sonnenbichler).