URAUFFÜHRUNG: VERTEIDIGUNG DER MISSIONARSSTELLUNG

11. Dezember 2014

nach dem gleichnamigen Roman von Wolf Haas
für die Bühne bearbeitet von Susanne Lietzow


Uraufführung am 12. Dezember 2014, 20 Uhr, Probebühne
Benjamin Lee Baumgartner kämpft einen aussichtslosen Kampf gegen die Liebe: „Mir reicht’s. Noch ein Seuchenjahr, und du kannst mich eingraben. Als ich mich das erste Mal verliebte, war ich in England, und da ist die Rinderseuche ausgebrochen. Als ich mich das zweite Mal verliebte, war ich in China, und da ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Und drei Jahre später war ich das erste registrierte Opfer der Schweinegrippe. Sollte ich je wieder Symptome von Verliebtheit zeigen, musst du sofort die Gesundheitspolizei verständigen, versprich mir das.“ Sein Freund, ein Schriftsteller mit Namen Wolf Haas, verfolgt die Reise des Benjamin Lee Baumgartner, der angeblich Abkömmling eines Indianerhäuptlings ist, und nicht nur nach der Liebe, sondern auch nach seinem Vater sucht.

Der preisgekrönte Roman Verteidigung der Missionarsstellung von Wolf Haas ist ein virtuoses, literarisches Vexierspiel, das auf der Bühne mit verschiedenen Videoebenen geschickt gespiegelt wird.

Die österreichische Regisseurin Susanne Lietzow gewann 2014 den Nestroy-Preis für Höllenangst in der Kategorie „Beste Bundesländer-Aufführung“ und 2006 für How much Schatzi? als „Beste Off-Produktion“. Nach zahlreichen Regiearbeiten am Staatsschauspiel Dresden, Schauspiel Hannover und Schauspielhaus Wien inszeniert Susanne Lietzow zum ersten Mal am Schauspielhaus Graz.

mit Jan Gerrit Brüggemann, Marc Fischer, Evi Kehrstephan, Steffi Krautz, Seyneb Saleh
Regie Susanne Lietzow Bühne & Kostüme Marie-Luise Lichtenthal Video Petra Zöpnek Musik Gilbert Handler Dramaturgie Mona Schwitzer

PREMIERE am 12. Dezember, 20 Uhr, Probebühne, weitere Vorstellungen am 16., und 27. Dezember, jeweils 20 Uhr sowie ab Jänner

Bei Angabe des Bildcredits (c) Lupi Spuma / Schauspielhaus Graz ist das Bildmaterial zur honorarfreien Verwendung freigegeben.
 


Bilder: