Der Untergang des Hauses Wuppertaal


Zweiter Abend des Theater-Labors mit Oliver Kluck

Das Autorenlabor mit Oliver Kluck geht in die zweite Runde. Auf den höchst erfolgreichen ersten Abend Der Wiederaufbau des Haider-Denkmals folgt nun Der Untergang des Hauses Wuppertaal. Generalthema ist: Die neue Ehrlichkeit. Auch diesmal darf man gespannt darauf sein, wie die Textvorlage von Darstellern des Schauspielhauses in kurzer Zeit umgesetzt wird.
Zur Erinnerung: Das Theaterlabor auf der Ebene 3 ist eine kleine ‚Abteilung Forschung und Entwicklung’ in Sachen Neuer Dramatik. Die Schauspieler beschäftigen sich 10 Tage lang mit einem neuen Text und improvisieren eine szenische Umsetzung. Angeleitet werden sie von der Regisseurin Christina Rast, auch der Dramatiker steht für Fragen und Anregungen zur Verfügung.
Oliver Kluck zählt zu den meistgespielten und vielfach ausgezeichneten jungen Autoren auf deutschsprachigen Bühnen. Sein Stück Die Froschfotzenlederfabrik wurde im Dezember 2011 im Kasino des Burgtheaters uraufgeführt.
Für das Schauspielhaus Graz schreibt er drei Texte; zwei für das „Labor“
auf der Ebene 3 und ein abendfüllendes Stück, das am 13. 4. 2012 auf der Probebühne uraufgeführt wird.

Ein Interview mit Oliver Kluck finden Sie HIER.




Pressestimmen:

„Oliver Klucks zweiter Teil der Trilogie fürs Schauspielhaus Graz ist witzig und gescheit wie der erste. […] Selbstgespräche haben ihre Vorteile. Man erhält prompt Antworten und dann auch noch jene, die man gerne hört. […] Kluck hat einen intelligenten, witzigen, sprachlich sehr facettenreichen Text über Alleinsein, Einsamkeit, Geld, Neid, Sexualität und die Lüge über ‚die gute alte Zeit’ geschrieben. Pointiert, ohne anbiedernd zu werden, leichtfüßig, ohne jemals ins Oberflächliche abzurutschen. Franz Solar, Sophie Hottinger und Simon Käser lassen in ihren lustvollen Tiraden in der Regie von Christina Rast vergessen, dass man in einer ‚Lesung’ sitzt. Der Untergang des Hauses Wuppertaal ist nach dem Stück Der Wiederaufbau des Haider-Denkmals der zweite Abend einer Trilogie, an der Kluck für das Schauspielhaus schreibt. Der dritte Abend folgt am 13. April.“
(Colette M. Schmidt, Der Standard, 15. Februar 2012)

„Durch die Augen eines Autors blickt Oliver Kluck in Der Untergang des Hauses Wuppertaal auf eine Welt, deren Hauptschauplatz das Theater ist. Das beschriebene Leben ist ein Spiel, in dem es keine klaren Regeln mehr gibt, aber einen Sturm an Reflexionen. […] Klucks Figuren sind in ein nie enden wollendes Frage-Antwort-Spiel verwickelt. Doch der Versuch ein ehrliches Gespräch zu führen, kann nur scheitern und wir mit furiosen Sprachspielereien ad absurdum geführt. Die Darsteller Sophie Hottinger, Simon Käser und Franz Solar arbeiten aus dem Reflexionsdschungel Sprachlianen heraus, auf denen sie gewitzt durch das Stück schwingen. Und wenn man am Ende nicht ganz verstanden hat, was Kluck mit dem Stück eigentlich sagen will, dann hat man ziemlich genau verstanden, warum es dem gefeierten Dramatiker geht.“
(Christoph Hartner, Kronen Zeitung, 14. Februar 2012)


Youtube Videos:


SCHAUSPIELHAUS GRAZ:Trailer zur Produktion DER UNTERGANG DES HAUSES WUPPERTAAL