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Der Besuch der alten Dame (Vorstellungen) - Stücke - Schauspielhaus Graz

Der Besuch der alten Damevon Friedrich Dürrenmatt


Eine tragische Komödie

Claire Zachanassian, eine amerikanische Multimillionärin, wird nach etlichen Jahren ihre Heimat Güllen besuchen. Die Hoffnung der verarmten Stadt nach finanzieller Erlösung ist groß. Doch alles kommt anders als erwartet: Claire ist angereist, um an ihrem ehemaligen Geliebten Alfred Ill Rache zu üben. Er hat sie damals, als sie ein Kind von ihm erwartete, verleugnet und dafür Zeugen bestochen, um statt ihrer eine Frau aus reichem Hause zu heiraten. Sie ist dadurch auf den Leidensweg der Auswanderung und Prostitution geraten, bevor sie den Multimillionär Zachanassian geheiratet hat und schließlich durch ihn zur reichen Witwe geworden ist. Jetzt, Jahre später, fordert sie Gerechtigkeit für Ills vergangene Taten: Sie bietet der Stadt eine Milliarde für den Mord an Alfred Ill. Die Stadt wehrt sich zunächst empört gegen diese ungeheuerlichen Forderungen. Und doch ist die ganze Stadt einem Kaufrausch verfallen, der sie Kredit bei Claire Zachanassian nehmen und sich hoch verschulden lässt. Es bleibt kein anderer Ausweg: Ill muss sich für die Stadt opfern.

Friedrich Dürrenmatts Meisterwerk über die Käuflichkeit von Moral, geschrieben 1955, ist ein Wechselspiel grotesk komischer und realistisch tragischer Momente, das die Verführbarkeit des Menschen in all ihren Widersprüchen zeigt. Der scheinbare Triumph der Gerechtigkeit am Ende ist eigentlich nicht Gerechtigkeit, sondern bloßgelegte Rache.

Besonderen Dank an die Grazer Kapellknaben und den Allgemeinen Turnverein Graz (ATG)!

 http://www.kapellknaben.at  http://www.atgraz.org/

 




Pressestimmen:

 

Eine Klasse für sich ist Suse Wächter (samt ihren Begleiterinnen Sonja El-Heliebi und Johanna Taferner) mit ihrer Puppe. Deftig und abgebrüht, schließlich gehört ihr die Welt, kommt sie daher, erstaunlich lebensecht.
Michaela Reichart, Kronenzeitung

Ein gelungener Abend, der nachdenklich stimmt, trotz bunter Verpackung.
R. und R. Moser, Wochenzeitung Zur Zeit




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