• Portrait Regisseur Dominic Friedel

Dominic Friedel

Dominic Friedel wurde 1980 in Ansbach geboren und studierte nach dem Abitur Theater- und Medienwissenschaft, Politikwissenschaft und Psychologie an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Während seines Studiums wirkte er als Regisseur und Schauspieler an zahlreichen Theater- und Filmprojekten mit.
Es folgten Regiehospitanzen am Schauspielhaus Bochum, am Thalia Theater Hamburg und den Münchner Kammerspielen.
Von 2007 bis 2011 war Dominic Friedel fest als Regieassistent von Armin Petras am Maxim Gorki Theater Berlin engagiert und assistierte daneben auch u. a. Milan Peschel, Jan Bosse, Jorinde Dröse, Barbara Weber, Roger Vontobel, Nora Schlocker, Felicitas Brucker, Rainald Grebe, Nuran David Calis und Stefan Bachmann. In dieser Zeit entstanden verschiedene eigene Regiearbeiten, darunter „Das Echolot“ nach Walter Kempowski (2009), „Ernte“ von Claudia Grehn (Uraufführung 2010), „Das Provisorium“ nach Wolfgang Hilbig (2010) und „Heimat“ von Mario Salazar (Uraufführung 2011).
Mit dem Autor Philipp Löhle verbindet ihn eine längere Zusammenarbeit. Gemeinsam entwickelten sie am Maxim Gorki Theater Berlin das Format „Löhles Kommentar zur Wirklichkeit“, von dem zwischen 2008 und 2011 sieben Teile gezeigt wurden. Am Theater Bonn zeigte er drei Kurzstücke von Löhle „Big mitmache/ Herr Werber und die Litotes/ Afrokalypse“ (2013) und inszenierte am Nationaltheater Mannheim die deutsche Erstaufführung von „WIR SIND KEINE BARBAREN!“ (2014).
In den Spielzeiten 12.13 und 14.15 war Dominic Friedel als Hausregisseur am Nationaltheater Mannheim engagiert und inszenierte dort die Uraufführung von Martin Heckmanns „Einer und eine“ (2012), „Der Process“ nach Franz Kafka (2013) und den Doppelabend „Die Ehe der Maria Braun/ Draußen vor der Tür“ von Rainer W. Fassbinder/Wolfgang Borchert (2014).
Im Dezember 2014 fand „Seymour oder ich bin nur aus Versehen hier“ von Anne Lepper in der Regie von Dominic Friedel am Konzert Theater Bern als Schweizer Erstaufführung statt. Diese Inszenierung wurde sowohl zum Schweizer Theatertreffen als auch zum Nachspielpreis-Wettbewerb des Heidelberger Stückemarktes eingeladen.

Spielzeit 2016.2017:
In der Spielzeit 16.17 inszeniert Dominic Friedel „Du (Norma)“ von Philipp Löhle, zu sehen ab März in HAUS ZWEI.

Spielzeit 2015.2016:
In der Spielzeit 2015.2016 inszenierte Dominic Friedel Ödön von Horváths „Kasimir und Karoline“; ab Dezember im HAUS EINS. Außerdem führte er gemeinsam mit Claudia Bossard, Nina Gühlstorff, Jérôme Junod und Jan Stephan Schmieding Regie beim Eröffnungsfest mit 13 Uraufführungen „Grenzgänge“ am 12. September.