• Portrait Ensemblemitglied Gerahrd Balluch

Gerhard Balluch

1954
In diesem Jahr habe ich – als Schüler – nach dem Besuch einer Aufführung von Goethes „Urfaust“ beschlossen, Schauspieler zu werden.

1972
Das ist der Beginn meiner Zugehörigkeit zum Grazer Schauspielhaus, wo mir ermöglicht wurde, mir eine persönliche Rollen-Galerie aufzubauen, die ihresgleichen suchen muss.

2015
Viele Jahreszahlen haben große Bedeutung, aber wichtig ist für mich jedes weitere neue Jahr, für das ich jedesmal hoffe, dass es ein Gutes Jahr sein wird.

Kammerschauspieler

Geboren:
in Wien

Ausbildung:
Realgymnasium, Universität – Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik (nicht abgeschlossen), Schauspielschule Krauss

Engagements:
Burgtheater Wien, Stadttheater Klagenfurt, Landestheater Salzburg, Schauspielhaus Graz

Als Gast (für jeweils einen Teil der Spielzeit):
Opernhaus Graz, Landestheater Innsbruck, Stadttheater Ingolstadt,  Städtische Bühnen Bremen, Altes Schauspielhaus Stuttgart, Volkstheater Wien.

Als Gast mit dem Ensemble des Grazer Schauspielhauses und Opernhauses:
Akademietheater Wien, Staatsoper Wien, Volksoper Wien, Nationaltheater Maribor, Nationaltheater Ljubljana, Teatro Stabile Trieste, Madach -Theater Budapest, Nationaltheater Belgrad, Stadttheater Gießen, Stadttheater Bern, Theater in Bozen und Meran, Theater der Stadt Heidelberg, Mühlheim an der Ruhr, Thalia Theater Hamburg, Theater der Körber-Stiftung Hamburg, Deutsches Theatertreffen in Prag, Nationaltheater Sofia, Theater in der Josefstadt Wien

Festspiele/Sommertheater:
Salzburger Festspiele, „Fest in Hellbrunn“/Salzburg, Wiener Festwochen, Bregenzer Festspiele, Komödienspiele Porcia/Kärnten, Melker Sommerspiele/NÖ, Schloss-Spiele Kobersdorf/B, Theater im Joanneumhof Graz, Lehar-Festival Bad Ischl/OÖ.

Weitere Tätigkeiten: 
Hörfunk, Fernsehen (z.B. „Tatort“), Film (z.B. „Tief oben, Fegefeuer“), Rezitationen und Lesungen im In- und Ausland (Bundesrepublik Deutschland, Italien, Slowenien, Ungarn, Tschechien, Schweden, Türkei), diverse Lehraufträge.
Eigene Produktionsgesellschaft „Arcadia“ mit seiner Ehefrau Brigitte. Produktionen: „Rede an den kleinen Mann“, „Rameaus Neffe“, „Der Fall Judas“, „Herz der Finsternis“, „Enigma“, „Kopenhagen“, „Der Besucher“, Textcollagen für diverse Literaturpräsentationen. (Außerdem verschiedene Produktionsleitungen, z.B. „Sanierung“, „Tristan und Isolde im Wald von Morois“.)
Des weiteren Regiearbeiten bei „Der Mann, der sich nicht traut“, „Acapulco“, „Madame“, „Die kahle Sängerin“, „Die Katze im Sack“, „Bezahlt wird nicht“, „Die keusche Witwe“, „Die drei Musketiere“, „Der Verschwender“, „Späte Gegend“ und „Der Graf von Luxemburg“.
Enge Zusammenarbeit für Lesungen mit der Urania Graz und dem Joanneum Graz und dessen beiden Außenstellen Museum Schloss Stainz und Museum Schloss Trautenfels.

Berufliche Highlights:
Jedermann aus „Jedermann“, Flottwell aus „Der Verschwender“, Lips aus „Der Zerrissene“, Astrow aus „Onkel Wanja“, Oberon aus „Ein Sommernachtstraum“, Hofreiter aus „Das weite Land“, Cyrano aus „Cyrano de Bergerac“, Richard aus „Richard II.“, Beethoven aus „Sanftwut oder der Ohrenmaschinist“,  Kniereim aus „Der böse Geist Lumpazivagabundus“, Caribaldi aus „Macht der Gewohnheit“, Marinelli aus „Emilia Galotti“, Salieri aus „Amadeus, Rede an den kleinen Mann“, Prof. Higgins aus „My fair Lady“, George aus „Ein Käfig voller Narren“, Sigmund Freud aus „Der Besucher“.

Unterricht:
Gerhard Balluch unterrichtet an der Grazer Karl-Franzens-Universität „Sprecherziehung und Stimmschulung“  und hatte Lehraufträge an der Kunstuniversität Graz (damals Hochschule für Musik und Darstellende Kunst) für „Dramatische Gestaltung“.
Fallweise gibt Gerhard Balluch privaten Schauspiel- und Sprechunterricht oder ist als Vortragender bei entsprechenden Seminaren tätig (z.B. Pädagogische Akademie).
Sein Engagement für die Literatur verbindet sich mit großem Einsatz für die Jugend. Immer wieder gibt es Besuche in Schulen für Rezitationen, Diskussionen und Gespräche zum Thema Sprache, Literatur und Theater.

Auszeichnungen:
Silbernes Ehrenzeichen der Stadt Graz, Goldenes Ehrenzeichen des Landes Steiermark, Berufstitel „Professor“.

Spielzeit 2017.2018:
In der Spielzeit 2017.2018 ist Gerhard Balluch in der Wiederaufnahme seines Solos „Einfach kompliziert“ von Thomas Bernhard (Regie: Elena Bakirova) in HAUS DREI zu sehen.

Spielzeit 2016.2017:
In der Spielzeit 2016.2017 war Gerhard Balluch in der Rolle des Bunsen Van Dunkel in „Der Mondmann“ nach dem gleichnamigen Buch von Tomi Ungerer in der Regie von Mathias Schönsee zu erleben. Außerdem war er in HAUS ZWEI in „Shakespeares Sonette“ zu erleben. Zu sehen war er weiters in „Einfach kompliziert“ von Thomas Bernhard in der Regie von Elena Bakirova.

Spielzeit 2015.2016:
In der Saison 2015.2016 war Gerhard Balluch beim Eröffnungsfest „Grenzgänge“ am 12. September (Konzeption: Nina Gühlstorff), in „Volpone oder Der Fuchs“ von Ben Jonson in der Regie von Claudia Bauer und weiterhin in seinem Solo „Event“ on John Clancy (Regie: Philip Jenkins) zu sehen. Außerdem gab er den Eckhard in „Benefiz oder jeder rettet einen Afrikaner“ von Ingrid Lausund, Premiere im REDOUTENSAAL am 19. November 2015 (Regie: Mathias Schönsee) und ab Februar den Alonso in „Der Sturm“ von William Shakespeare unter der Regie von Stephan Rottkamp in HAUS EINS.

Spielzeit 2014.2015:
In der Spielzeit 14.15 war Gerhard Balluch als Pitzl in der Koproduktion mit dem Theater im Bahnhof „Lumpazigeist Höllenangst Umsonst“ (Regie: Helmuth Köpping & Ed. Hauswirth) zu sehen. Weiters mimte er den Oberbaurat in Gert Jonkes „Gegenwart der Erinnerung“ (Regie: Christiane Pohle) auf der Hauptbühne und war in seinem Solo „Event“ von John Clancy (Regie: Philip Jenkins) auf der Probebühne zu sehen.

Spielzeit 2013.2014:
In der Spielzeit 13.14 war Gerhard Balluch als Morten Kiil in „Ein Volksfeind“ in der Regie von Christine Eder auf der Bühne zu sehen. Gerhard Balluch stand in „Holzfällen“ nach dem Roman von Thomas Bernhard in der Bühnenfassung von Krystian Lupa (Regie: Krystian Lupa) als Maler Albert Rehmden sowie in „Das Ballhaus (Le Bal)“, ein Schauspiel ohne Worte in der Regie von Viktor Bodó, auf der Hauptbühne. In seiner literarischen Krimireihe „Krimizeit“ las er weiters auf der Ebene 3.

Spielzeit 2012.2013:
In der Spielzeit 12.13 spielte Gerhard Balluch in „Amerika“ nach dem Roman von Franz Kafka (Zusammenarbeit mit der Szputnyik Shipping Company, Budapest / Regie: Viktor Bodó) und den Professor Wegrat in Arthur Schnitzlers „Der einsame Weg“ (Regie: Ingo Berk). Zudem wirkte er in „Der Untergeher“ nach dem Roman von Thomas Bernhard mit (Regie: Christiane Pohle). Auf der Probebühne las er an drei Abenden „Die großen Mythen des Abendlandes“: Die Ilias und die Odyssee des Homer sowie die Aeneis des Vergil.

Spielzeit 2011.2012:
In der Spielzeit 11.12 spielte Gerhard Balluch den Wirt in Lessings „Minna von Barnhelm“ (Regie: Elmar Goerden), Philipp der Zweite in „Don Carlos“ (Regie: Ingo Berk), in „Phädra“ von Jean Racine (Regie: Johannes Schmit) sowie Olympe in Georges Feydeaus „Floh im Ohr“ (Regie: Cornelia Crombholz).

Spielzeit 2010.2011:
In der Spielzeit 10.11 war Gerhard Balluch in den Wiederaufnahmen von „Die Glut“ (Regie: Ingo Berk) und „Onkel Wanja“ (Regie: Ingo Berk) zu sehen. U. a. spielte er Reakzerl, Edler von Zopfen in „Freiheit in Krähwinkel“ (Regie: Christina Rast), Peer Gynt in Peer Gynt (Regie: Ingo Berk) sowie Ken Lay in „Enron“ (Regie: Cornelia Crombholz).

Spielzeit 2009.2010:
In der Spielzeit 09.10 war Gerhard Balluch in der Wiederaufnahme von „Radetzkymarsch“ (Regie: Ingo Berk) zu sehen. U. a. spielte er Präsident Walter in „Kabale und Liebe“ (Regie: Christina Rast), Konrad in „Die Glut“ (Regie: Ingo Berk) und Alexander Wladimirowitsch Serebrjakow in „Onkel Wanja“ (Regie: Ingo Berk).

Spielzeit 2008.2009:
In der Spielzeit 08.09 war Gerhard Balluch u. a. zu sehen in „Die Nibelungen“ (Regie: Cornelia Crombholz), „Arsen und Spitzenhäubchen“ (Regie: Christine Eder), „König Lear“ (Regie: Peter Konwitschny), „Radetzkymarsch“ (Regie: Ingo Berk) sowie der Wiederaufnahme von „Oedipus“ (Regie: Ingo Berk). Auch spielte er in der Wiederaufnahme von „Das Käthchen von Heilbronn“ (Regie: Georg Schmiedleitner)

Vergangene Spielzeiten:
In der Spielzeit 2006.2007 war Gerhard Balluch in „Kaltes Land, Die Minderleister“, „Der Talisman“, „Platonow“ und „Liebesruh“ zu sehen. In der Spielzeit 2007.2008 u. a. in „Wie es Euch gefällt“, „Oedipus“ und „Das Käthchen von Heilbronn“.