DU (NORMA) (Philipp Löhle) 16+
Empfohlen für Schulklassen.
Norma, die als kleines Kind noch gerne mit Jungs gespielt hat (und diese mit ihr), muss irgendwann mit Ernüchterung feststellen, dass Gleichberechtigung auf dem Spielplatz aufhört, als die Jungs feststellen, dass sie „anders“ ist: Als Mädchen darf sie nicht mehr mitspielen. So nimmt die Geschichte ihren Lauf…
In vielfältigen Formen beschäftigt sich diese abwechslungsreiche Inszenierung mit aktuellen Fragen zum Thema der Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann, Geschlechterrollen und Vorurteilen. Das Publikum reist durch die verschiedensten Lebensstationen von Norma- einem Kind, einem Mädchen, einer Jugendlichen, einer Studentin, einer Frau, einer Mutter und vieles mehr.
Zusatzangebot: Einführung in Form eines Textimpulses den wir Ihnen gerne im Vorfeld per Mail zukommen lassen.

SPIELSAMSTAG – für alle die Lust haben sich spielerisch mit DER AUFTRAG: DANTONS TOD
von Heiner Müller / Georg Büchner
auseinander zu setzen.
Wann? 29. April 2017 von 16:00 bis 19:00
W0? Proberaum Schauspielhaus (Treffpunkt 15:45 Haupteingang)
Wer? Alle zwischen 14 und 110 Jahren Willkommen. Keine Vorkenntnissen nötig.
Kosten? 5 Euro pro Person.
Anmeldung? Schreibt einfach eine Mail an: viola.novak@schauspielhaus-graz.com

SECONDHAND-ZEIT von Swetlana Alexijewitsch – Geschichte lernen im Schauspielhaus-
Handlung?
Wenn Sie gerade dabei sind sich mit Ihren Schüler*innen mit folgendem großen Thema auseinander zu setzen oder vorhaben es zu tun- kommen Sie ins HAUS2, hier erleben Sie die etwas andere „Geschichte Stunde“: Im November 1917 wurde der Sieg der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution ausgerufen. Das Ziel war, weltweit den Kommunismus durchzusetzen. Dies verlangte heldenhafte Eigenschaften: Mut, Opferbereitschaft, Leidensfähigkeit, Stärke, Ausdauer, Intelligenz. Doch als Ende der 80er-Jahre der Eiserne Vorhang fiel, waren es vor allem zwei Faktoren, die dafür sorgten, dass das Volk die Errungenschaften des Sozialismus bereitwillig hergab: Die Aufdeckungen des stalinistischen Terrorregimes und die marode Wirtschaft, die nicht in der Lage war, Sehnsüchte nach westlichen Konsumgütern mit eigenen Erzeugnissen zu befriedigen. Plötzlich waren Träume weniger wichtig als real erfüllte Bedürfnisse und Ideen, Gedichte, Theaterstücke, Lieder, Bücher weniger wertvoll als eine größere Wohnung oder ein Auto.
Die Autorin Swetlana Alexijewitsch gibt in ihrem einzigartigen Dokumentarstil Sowjet-Bürger*innen eine Stimme und lässt diese 100 Jahre nach der Oktoberrevolution erzählen, warum die Revolution gelang- und warum sie scheiterte.
Für wen? Empfohlen ab 16 Jahren
Zusatzangebot? Nachgespräch mit den Schauspieler*innen kann gebucht werden