BUNNY von Jack Thorne zum vorerst letzten Mal am 7. Februar um 20:00 im HAUS ZWEI
Handlung? Katie, die Tochter einer Mittelschichtsfamilie ist gerade 18 geworden und hat mit einigen Problemen, Wünschen, Sehnsüchten und Sorgen zu kämpfen. Vor allem wenn es um ihre Zukunft, ihre Eltern, andere Kulturen und die Liebe geht…
Für wen? Ein frisches, abwechslungsreiches, aufwühlendes, berührendes zeitgenössisches Stück speziell für Jugendliche am 14 Jahren.
Zusatzangebot? Wir bieten zu dieser Inszenierung einen 1,5 stündigen vorbereitenden Impulsworkshop an. Nach der Vorstellung kann ein Publikumsgespräch mit der Schauspielerin Henriette Blumenau und oder dem Regisseur Jan Stephan Schmieding gebucht werden.

SPIELSAMSTAG – für alle die Lust haben sich spielerisch mit YELLOW LINE der Komödie von Charlotte Roos und Juli Zeh auseinander zu setzen.
Wann? 11. Februar 2017 von 16:00 bis 19:00
W0? Proberaum Schauspielhaus (Treffpunkt 15:45 Haupteingang)
Wer? Alle zwischen 14 und 110 Jahren Willkommen. Keine Vorkenntnissen nötig.
Kosten? 5 Euro pro Person.
Anmeldung? Schreibt einfach eine Mail an: viola.novak@schauspielhaus-graz.com

SECONDHAND-ZEIT von Swetlana Alexijewitsch – Geschichte lernen im Schauspielhaus-
Handlung?
Wenn Sie gerade dabei sind sich mit Ihren Schüler*innen mit folgendem großen Thema auseinander zu setzen oder vorhaben es zu tun- kommen Sie ins HAUS2, hier erleben Sie die etwas andere „Geschichte Stunde“: Im November 1917 wurde der Sieg der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution ausgerufen. Das Ziel war, weltweit den Kommunismus durchzusetzen. Dies verlangte heldenhafte Eigenschaften: Mut, Opferbereitschaft, Leidensfähigkeit, Stärke, Ausdauer, Intelligenz. Doch als Ende der 80er-Jahre der Eiserne Vorhang fiel, waren es vor allem zwei Faktoren, die dafür sorgten, dass das Volk die Errungenschaften des Sozialismus bereitwillig hergab: Die Aufdeckungen des stalinistischen Terrorregimes und die marode Wirtschaft, die nicht in der Lage war, Sehnsüchte nach westlichen Konsumgütern mit eigenen Erzeugnissen zu befriedigen. Plötzlich waren Träume weniger wichtig als real erfüllte Bedürfnisse und Ideen, Gedichte, Theaterstücke, Lieder, Bücher weniger wertvoll als eine größere Wohnung oder ein Auto.
Die Autorin Swetlana Alexijewitsch gibt in ihrem einzigartigen Dokumentarstil Sowjet-Bürger*innen eine Stimme und lässt diese 100 Jahre nach der Oktoberrevolution erzählen, warum die Revolution gelang- und warum sie scheiterte.
Für wen? Empfohlen ab 16 Jahren
Zusatzangebot? Nachgespräch mit den Schauspieler*innen kann gebucht werden