Gespräche mit dem Regen

DRA|MATIK|ERINNENFEST|IVAL GRAZ vom 12. bis 16. Juni 2019

Gemeinschaft. Verortung. Zugehörigkeit. Allerorten wird heute das Wir beschworen – mal kämpferisch, mal solidarisch, mal völkisch.
So gemeinschaftsstiftend das Wir auch daherkommen mag, es schafft immer auch Differenz, eine Abgrenzung zu all jenen, die nicht dazugehören.

Schon seit einiger Zeit scheinen die Wirs immer weiter auseinanderzudriften. An den Bruchstellen entstehen Klüfte und scheinbar unlösbare Konflikte, denn Zugehörigkeit bestimmt über Möglichkeiten. Wie darauf reagieren? Gibt es eine Vision von Solidarität jenseits aller Wirs?

Die Dramatiker *innen des kommenden Festivals geben den brennenden Fragen unserer Zeit in ihren Texten einen Raum. In Lesungen, Diskussionen, Performances und Inszenierungen thematisieren sie Frustration, Hoffnung und Wut, auf der Suche nach etwas, das sich wieder Wir nennen lässt.

Das detaillierte Programm sowie Informationen zu allen im Rahmen des Festivals stattfindenden Veranstaltungen finden Sie ab Mai hier bzw. unter www.dramatikerinnenfestival.at.
Das DRA|MATIK|ERINNENFEST|IVALwird ausgerichtet vom Schauspielhaus Graz und dem DRAMAFORUM von uniT, es wird unterstützt vom Deutschen Literaturfonds.

TERMINE
Mi, 12. Jun 21:00 - 22:45
ORT & DAUER
HAUS EINS
Hofgasse 11, A - 8010 Graz
WIR EMPFEHLEN IHNEN
HAUS EINS

Danton und Robespierre reisen nach Burkina Faso. Erleben Sie, wie Regisseur Christoph Gockel und Puppenpauer Michael Pietsch ihr Stück „Der Auftrag: Dantons Tod“ mit der Entstehung einer Revolution in Afrika zusammenführen.

HAUS ZWEI

Aus drei Stücken mach eins: Sibylle Berg schreibt über junge Frauen, die erst in WG-Küchen kochen, später Kinder bekommen und im Alter vom Leben auf dem Mars träumen. Es inszeniert Franz-Xaver Mayr („Am Boden“).

HAUS DREI

Ferdinand Schmalz lässt in seinem neuen Stück ein Dorf in den Alpen im Schlamm  versinken – gemacht aus Tradition und Alteingesessenem, das langsam aufbricht.

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