Jandl Juniverse

Inhalt


Begeben Sie sich mit uns auf eine Reise in das Universum von Ernst Jandl. Ensemblemitglieder lesen aus dem Werk des Sprachakrobaten und Buchstabentänzers.

 



DIE HUMANISTEN



Ernst Jandls Konversationsstück handelt vom Gespräch zweier Nobelpreisträger über die große deutsch-österreichische Geistesgeschichte, die ewigen Werte des Abendlandes und die Fallhöhen der deutschen Sprache: „ich sein mein sprach / mein deutsch sprach / mein schön deutsch sprach / du wundern mein schön deutsch sprach?“

Als Bonus liefert Ihnen Franz Solar zum Abschluss unserer Reihe einige weitere kurze Stücke von Ernst Jandl, in denen Lichtflecken, ein Überschallknall oder die Widmung "Für einen Piss-Hof" eine entscheidende Rolle spielen.



Mit Franz Solar Einrichtung Manuel Czerny

Am Mittwoch, 30. Mai, 20.30 Uhr, Ebene 3.



 



 



IST DAS LYRIK?



Mit Stefan Suske

Einrichtung & Ausstattung Judith Wille 

 



Am Montag, 30. April, 20.30 Uhr, Ebene 3.





AUS DER FREMDE



Am 18. Februar lesen SchauspielerInnen des Ensembles Ernst Jandls Sprechoper

Aus der Fremde.

In Jandls Sprechoper, uraufgeführt 1979 beim steirischen herbst, inszeniert ein Schriftsteller seine Askese, schreibt von der Entstehung eines neuen Textes, von seinen Hemmungen, schildert die Zärtlichkeit, das Misstrauen und die Rituale, die ihn mit seiner Lebensgefährtin verbinden, er beichtet seinen Hang zum Alkohol und lässt seiner Enttäuschung und Frustration freien Lauf.



Aus der Fremde ist die Darstellung einer Depression, die einen etwa fünfzigjährigen Schriftsteller nahezu vollständig isoliert. Er klammert sich an eine gleichaltrige Kollegin, seine langjährigen Freundin, und, weniger heftig, an einen um eine Generation jüngeren Freund. Sein Zustand spiegelt sich in einer Sprache, in der es kein Ich, kein Du und keine bestimmte Aussageweise gibt; an ihre Stelle sind ausschließlich die dritte Person und der Konjunktiv getreten. Die Rede ist eingespannt in Dreiergruppen von Zeilen, die Stimme bewegt sich an der Grenze des Singens, das den Verlust der Vertrautheit der tragischen Hauptfigur mit sich selbst und der Welt nochmals deutlich markiert.“

Ernst Jandl



Mit SchauspielerInnen des Ensembles

Einrichtung Manuel Czerny

Am Samstag, 18. Februar, 20.30 Uhr, Ebene 3.



DIE WELT IST LAUT – LAUT IST SCHÖN



Einrichtung
Martina Neu

Am Donnerstag, 12. Jänner, 20.30 Uhr, Ebene 3.



 

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