Audioeinführung „Judas“

Judas

Lot Vekemans
Eine mobile Produktion in Zusammenarbeit mit der Katholischen Kirche (Dr. Gertraud Schaller-Pressler) und der Evangelischen Kirche Steiermark (Mag. Helga Rachl)

Inhalt

Das Schauspielhaus Graz war in der vergangenen Spielzeit unterwegs in 25 steirischen und Grazer Kirchen. Auch in dieser Saison ist Fredrik Jan Hofmann weiterhin als der bekannteste Verräter der Geschichte auf Tour – heuer auch in Kärnten und in Wien; bislang sind 18 Vorstellungen geplant.

„Es ist ein aufwühlender Theaterabend bei freiem Eintritt, der ausschließlich in Kirchen gestaltet wird – eine Herausforderung, so Regisseur Markus Kubesch: ‚Der Spielort Kirche ist Segen und Fluch gleichzeitig, denn er ist Gefäß für ein ganz eindeutiges Narrativ.‘“ (Kirsten Hauser, steiermark.orf.at, 27. Jänner 2017)

Ein Vorverkauf findet nicht statt; Eintritt als Kollekte am Veranstaltungsort.

Die nächsten Termine:

25. April 2018, 19.00 bis ca. 20.00 Uhr, Stadtpfarrkirche Bruck an der Mur

15. Mai 2018, 19.00 bis ca. 20.00 Uhr, Katholische Kirche Graz-Kroisbach, Graz

8. Juni 2018, 19.30 bis ca. 20.30 Uhr, Pfarrkirche Graz-St. Andrä

„Judas“ von Lot Vekemans ist auch als eBook erschienen. Über die Website www.textbuehne.eu können Sie das Theaterstück in diversen Online-Shops bestellen.

 


 

JUDAS

A dramaturgically significant supporting character from the Bible becomes the protagonist of this monologue: The text is eye-witness report, defense argument, image campaign and confession of the one who became “blacker than black” because everyone else gladly dumped their guilt regarding the death of the Messiah on him, “washing their hands of this.”

Post-show talk with team and author | Moderator: Bernd Schmidt (Kiepenheuer Bühnenverlag, requ.)

Pressestimmen

„In ihrem Monolog ‚Judas‘ hat Lot Vekemans die Perspektive jenes Mannes eingenommen, der Jesus verraten hat. Und Fredrik Jan Hofmann verleiht ihm in dieser Schauspielhaus-Produktion im Mausoleum atemberaubende Präsenz.[…] Und Schauspieler Fredrik Jan Hofmann macht diese Figur zu einem Menschen: präsentiert den Zweifler und Verzweifelten, den Ängstlichen und den Wütenden, den Freund, den Verletzten und den Aufbegehrenden. Das alles mit einer Intensität, die einen vom ersten bis zum letzten Moment gefangen nimmt. Dabei wird er von Markus Kubeschs subtiler Regie unterstütz. Hier sitzt jede Geste, jede Bewegung im Raum. Hier stimmt jede Gewichtung. […] Bei der Premiere im Mausoleum gab es Standing Ovations. Berechtigt!“ (Michaela Reichart, Kronen Zeitung, 29. Jänner 2017)

„Eindringliche ‚Judas‘-Premiere im Mausoleum Graz. […] Markus Kubesch konzentriert sich in seiner Inszenierung für das Grazer Schauspielhaus in sakralen Räumen auf die vielen Grautöne im Text. Durch die Schattierungen von Schuld und Unschuld, Krieg und Frieden, Licht und Schatten stemmt sich Ensemble-Mitglied Fredrik Jan Hofmann bravourös.“ (Julia Schafferhofer, Kleine Zeitung, 29. Jänner 2017)

„Kerzenschein und Schatten: Fredrik Jan Hofmann stemmt den scharfsinnig luziden Monolog von Lot Vekemans ‚Judas‘ in der nüchternen Inszenierung im Grazer Mausoleum beeindruckend perspektivenreich. […] Ensemble-Mitglied Fredrik Jan Hofmann stemmte den Monolog grandios: Einmal zweifelnd, einmal fragend, dann wieder wütend und im nächsten Moment milde legte er in seinem Spiel Facette für Facette von der spannenden Figur Judas und ihrer wechselvollen Geschichte frei. […] Regisseur Markus Kubesch konzentrierte sich in seiner nüchternen Inszenierung mit einem puristischen offenen Neonröhrenkubus (Vibeke Andersen) auf den scharfsinnig luziden Text, der die Frage nach der Schuld auch ins Publikum wirft, immer wieder, und damit an einen Perspektivenwechsel appelliert. Keine Frage: Der Text entfaltet seine volle Wirkung.“ (Julia Schafferhofer, kleinezeitung.at/Nachtkritik, 27. Jänner 2017)

TERMINE
Fr, 08. Jun 19:30 - 20:30
Mi, 13. Jun 19:30 - 20:30
ORT & DAUER
ANDERE ORTE
Dauer: ca. 1 Stunde, keine Pause
BESETZUNG
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HAUS EINS

Zurück an den Ursprung: In dieser Saison kreisten viele Stücke um Glaubensfragen und religiöse Themen. Zum Abschluss nimmt sich Volker Hesse („Geächtet“) den mächtigen Stoff vor.

Medien
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