Macbeth

nach William Shakespeare von Heiner Müller

Inhalt

Aufgrund der getroffenen Maßnahmen der österreichischen Bundesregierung gegen die Ausbreitung des Coronavirus sind wir gezwungen, alle Vorstellungen bis voraussichtlich 13. April abzusagen.

Den Wert von bereits gekauften Tickets für Veranstaltungen zwischen 10. März und 13. April 2020 erhalten Sie über jene Vorverkaufsstelle, über die das Ticket gekauft wurde, in voller Höhe rückerstattet. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

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Ihr Schauspielhaus Graz

 

Er ist einer der berühmtesten Könige der Dramengeschichte, der vom treuen Lehnsmann und tapferen Feldherrn zum erbarmungslosen Schlächter und zur Geißel Schottlands wird. Doch was treibt den edlen Macbeth auf seinen blutigen Pfad, zu unstillbarer Machtgier und zu Königsmord? Ist es sein eigener Ehrgeiz? Sind es die Ambitionen seiner Frau, einer schillernden Figur, die als Mittäterin schließlich dem Wahnsinn verfällt? Oder sind es die Prophezeiungen der drei Schicksalsschwestern, die Macbeth gekonnt mithilfe der Wahrheit täuschen, ihm schlaflose Nächte und Wahnvorstellungen bescheren? In jedem Fall bestätigt die tragische Geschichte von Aufstieg und Fall des Tyrannen Sigmund Freuds ernüchternde Einsicht, dass unter dem dünnen Lack von Zivilisation, der die Menschen umhüllt, eine Rotte von Mördern steckt.

Das um 1605 entstandene Drama gilt als Huldigung und zugleich Warnung für Englands ersten schottischen König, Jakob I., der in Shakespeares Epoche die Krone in Zeiten großer Unsicherheit übernahm. Ein ihm geltender Anschlag auf das Parlament, der Gunpowder Plot, konnte gerade noch vereitelt werden, Debatten um Königsmord und Erbfolgestreitereien erhitzten die Londoner Gemüter. Und auch, wenn die historischen Ereignisse der Entstehungszeit inzwischen mehrere Jahrhunderte entfernt sind, thematisiert der geniale Theaterautor doch bis heute gültige Themen wie den fatalen Glauben an das Recht des Stärkeren, das zerstörerische Potenzial des Aberglaubens, die Verführbarkeit durch die Macht und die dahinterliegenden menschlichen Abgründe bei beiden Geschlechtern.

Im Schauspielhaus Graz wird Stephan Rottkamp das legendäre, sagenumworbene Stück inszenieren, das von abergläubischen angelsächsischen Theaterleuten bis heute nicht bei seinem Titel genannt, sondern nur als „the scottish play“ bezeichnet wird. Der Regisseur hat 2016 bereits mit Shakespeares „Der Sturm“ und in der vergangenen Spielzeit mit Schillers „Maria Stuart“ bildgewaltige, formstarke Klassikerinterpretationen vorgelegt.

ANGEBOT VON SCHAUSPIELHAUS AKTIV

MITSPIELEN Spielsamstag am 25. April
MITREDEN Theaterdialog am 8. April
MITLERNEN Vorbereitender Workshop, Nachbereitung (Termine auf Anfrage)

Theaterpädagogik: Viola Novak

TERMINE
Fr, 27. Mär 19:30
PREMIERE
Sa, 04. Apr 19:30
PREMIERE
Mi, 08. Apr 19:30
Sa, 18. Apr 19:30
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ORT & DAUER
HAUS EINS
Hofgasse 11, A - 8010 Graz
BESETZUNG
LADY MACBETH
Sarah Sophia Meyer
DUNCAN, MACDUFF, HEXE
Julia Gräfner
BANQUO, SOLDAT, HEXE
Oliver Chomik
LENNOX, 2. MÖRDER, HEXE
Henriette Blumenau
MALCOLM, 1. MÖRDER, HEXE
Raphael Muff
SOLDAT, FLEANCE, BAUER, LORD, HEXE
Maximiliane Haß
ROSSE, SOLDAT, HEXE
Frieder Langenberger
Medien