Portrait Regisseur Jan-Christoph Gockel

Europäische versus Außeneuropäische Dramatik

Mit Jan-Christoph Gockel (Regisseur), Thomas Köck (Dramatiker), Christoph Nußbaumeder (Dramatiker) , Joachim Klement (Intendant Staatstheater Braunschweig), Gesine Pagels (Theaterverlag Bloch Erben, Berlin) Dorte Lena Eilers (Moderation, Redakteurin Theater der Zeit, Berlin)
Inhalt
Nach wie vor ist das deutschsprachige Theater ein starker, von vielen Seiten gut geförderter „Markenartikel“, aber unser eurozentristisches Theater(welt)bild wird zunehmend verunsichert. Waren jahrhundertelang und bis vor kurzem europäische Themen und Ästhetiken der Meilenstein, an dem sich international vieles messen ließ, werden wir dank der fortschreitenden Globalisierung inzwischen mit Einflüssen, Themen und Produktionsweisen ganz anderer Art konfrontiert. Eine inspirierende Chance in diesem unübersichtlichen, oft auch beängstigenden Globalisierungsprozess? Das Theater ist jedenfalls wieder politischer geworden, es hat oft Biss und ein Anliegen. Im Zentrum der Diskussion stehen die (künstlerischen) Strategien, mit denen das Theater auf diese es nicht unbeeindruckt und unbeeinflusst lassenden Umbruchszeit agiert und reagiert. Moderation: Dorte Lena Eilers (Redaktorin Theater der Zeit).
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