Wie funktioniert die Bürger*innenbühne?

WIR SUCHEN Bürger*innen unterschiedlicher Generationen und aller Länder, die Lust haben, in einem Theaterprojekt über das Zusammenleben von morgen nachzudenken: Jugendliche, Töchter und Söhne, Schwestern und Brüder, Mütter und Väter, Großeltern und solche, die es nie werden konnten oder wollten. Altenpfleger*innen, Kleinkindpädagog*innen, Wirtschaftswissenschaftler*innen und Familienpolitiker*innen – all jene, die eine temporäre theatrale Großfamilie auf der Bühne bilden möchten. Es sind keine Theatervorkenntnisse erforderlich.

Graz hat ab sofort eine Bürger*innenbühne! 
Intendantin Iris Laufenberg, die RegisseurInnen Uta Plate, Anja Michaela Wohlfahrt und Simon Windisch sowie die TheaterpädagogInnen Viola Novak, Julia Gratzer und Timo Staaks haben das neue Format für Graz und die Steiermark am Schauspielhaus Graz vorgestellt: 

Mit der Spielzeit 2018.2019 etabliert das Schauspielhaus Graz die Bürger*innenbühne als Format auf allen drei Spielstätten des Schauspielhauses: Hier sollen in der gemeinsamen Auseinandersetzung von Expert*innen des Alltags Utopien entworfen werden. Gemeinsam wird dann ein Schritt Richtung „zukunft“ gesetzt. Auf der Bühne stehen sollen spielwütige Grazer*innen und Steirer*innen jeden Alters.
Alle Interessierten können sich ab sofort unter viola.novak@schauspielhaus-graz.com melden bzw. am 9. März an der Informationsveranstaltung und am Auswahlworkshop für die Bürger*innenbühnen teilnehmen.

Bürger*innenbühne – WIE FUNKTIONIERT DAS?
Zu jedem der drei Projekte findet ein unverbindliches Informationstreffen statt, bei dem es um Themen und Termine geht und sich die Teams vorstellen, die die jeweilige Bürger*innenbühne begleiten und inszenieren. Während eines Auswahlworkshops werden die Spieler*innen ausgesucht, die dann über einen mehrwöchigen Zeitraum gemeinsam proben. Die Proben sind in der Regel am Abend und am Wochenende. Darauf folgen die Premieren und weitere Aufführungen.

WIR SUCHEN
Spielwütige und Denkfreudige, Berührbare und Abgebrühte, alte Hasen und junges Gemüse, Neugierige und Skeptische, Traumtänzer*innen und Rampensäue, Diven und Statist*innen, Schüchterne und Selbstbewusste, Zuverlässige und Chaotische – einfach alle, die Lust haben, eine Zeit lang in der Bürger*innenbühne leidenschaftlich Theater zu machen!

Schöne neue Welt: Familie 2.0

Eine Bürger*innenbühne über das Zusammenleben

Inhalt

Wer und was gehört zu (m)einer Familie? Welche Menschen, Orte, Geschichten, Gerüche oder Objekte sind untrennbar mit dem verbunden, was für mich Familie ausmacht?

Konkret suchen wir :
• Menschen mit imposanten Stammbäumen
• Helikopter-Mamas und Notfall-Omas
• glückliche Kinderlose und unglücklich Verheiratete
• Scheidungsanwälte und Erbrechtsspezialistinnen
• Kinder und Eltern aus Patchwork-, Regenbogen- und Großfamilien
• Alleinerziehende und Samenspender
• Adoptiveltern und Pflegekinder
• Familien aus zwei verschiedenen Ländern oder ganz anderen Kulturen
• Waisenkinder, Stiefgeschwister, Zwillinge und Einzelkinder
• Familiäre Erfahrungen, die uns überraschen…
Mit anderen Worten: Menschen jeden Alters und mit unterschiedlichsten familiären Erfahrungen sind willkommen. Es sind keine Theatervorkenntnisse erforderlich.

Gesellschaftspolitische Entwicklungen hin zu Leistungsorientierung, Flexibilisierung, Individualisierung und zunehmender Mobilität beeinflussen unser Zusammenleben, insbesondere unsere Vorstellung und Bande von Familie und Verwandtschaft. Auf gesellschaftlicher Ebene sind wir alle durch den sogenannten Generationenvertrag miteinander verbunden, mithilfe dessen wir uns geeinigt haben, Verantwortung füreinander zu übernehmen. Im Verhältnis der Generationen zueinander ergibt sich jedoch ein ganzes Kaleidoskop an Fragen:

Was macht uns als Individuum und Gesellschaft aus, welche Geschichten, welche Traditionen, welche Denkweisen? Wie sehr wird die eigene Identität durch Erlebnisse der Vorfahren bestimmt und wie werden diese weitergegeben? Welche Unterschiede gibt es zwischen Generationen, welche zwischen den Menschen, die aus anderen Landern nach Graz gekommen sind? Wer in unserer Gesellschaft übernimmt aktuell Verantwortung für die Alten und wer für die Jungen? Und: Sind überhaupt noch alle bereit, den Generationenvertrag zu erfüllen?

Wir haben Gesprächsbedarf! Aber bevor wir zusammen einen Plan für die Zukunft entwerfen, brauchen wir eine Bestandsaufnahme. Danach reden wir Tacheles. Was fordern wir als Teil einer Generation von den anderen Generationen vor oder nach uns? Wer wird im symbolisch-sozialen Patchwork der Zukunft die Tante, wer der Onkel, wer das Enkelkind und wer Oma oder Opa sein? Wie wollen wir denn nun in Zukunft zusammenleben?

Angebote von SCHAUSPIELHAUS AKTIV
MITSCHAUEN Schauklub am 03.07.2019
MITREDEN Theaterdialog am 03.07.2019
MITLERNEN Vor- und nachbereitende Workshops; Textimpuls

REGIE Uta Plate
BÜHNE Frank Holldack
THEATERPÄDAGOGIK Julia Gratzer und Viola Novak

TERMINE
Sa, 29. Jun 19:30
PREMIERE
Di, 02. Jul 19:30
Mi, 03. Jul 19:30
Do, 04. Jul 19:30
Mehr anzeigen
ORT & DAUER
HAUS EINS
Hofgasse 11, A - 8010 Graz
WIR EMPFEHLEN IHNEN
HAUS ZWEI

Expert*innen des Alltags bringen in dieser Bürger*innenbühne ihre Gedanken und Erfahrungen zu Burnout und Boreout, Einstieg und Ausstieg auf die Bühne.

HAUS DREI

Diese Bürger*innenbühne beschäftigt sich mit Expert*innen des Alltags mit der Arbeit an der Welt von morgen.

HAUS ZWEI

Im Juli begrüßt das Schauspielhaus Graz, im Rahmen der Woche der Bürger*innenbühnen, das ungarische Gastspiel „Gátak és gátlások / Dämme und Hemmungen“, eine Produktion des Weöres Sándor Színház, Szombathely, Ungarn, in ungarischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Medien
Wie funktioniert die Bürger*innenbühne?

WIR SUCHEN Bürger*innen unterschiedlicher Generationen und aller Länder, die Lust haben, in einem Theaterprojekt über das Zusammenleben von morgen nachzudenken: Jugendliche, Töchter und Söhne, Schwestern und Brüder, Mütter und Väter, Großeltern und solche, die es nie werden konnten oder wollten. Altenpfleger*innen, Kleinkindpädagog*innen, Wirtschaftswissenschaftler*innen und Familienpolitiker*innen – all jene, die eine temporäre theatrale Großfamilie auf der Bühne bilden möchten. Es sind keine Theatervorkenntnisse erforderlich.

Graz hat ab sofort eine Bürger*innenbühne! 
Intendantin Iris Laufenberg, die RegisseurInnen Uta Plate, Anja Michaela Wohlfahrt und Simon Windisch sowie die TheaterpädagogInnen Viola Novak, Julia Gratzer und Timo Staaks haben das neue Format für Graz und die Steiermark am Schauspielhaus Graz vorgestellt: 

Mit der Spielzeit 2018.2019 etabliert das Schauspielhaus Graz die Bürger*innenbühne als Format auf allen drei Spielstätten des Schauspielhauses: Hier sollen in der gemeinsamen Auseinandersetzung von Expert*innen des Alltags Utopien entworfen werden. Gemeinsam wird dann ein Schritt Richtung „zukunft“ gesetzt. Auf der Bühne stehen sollen spielwütige Grazer*innen und Steirer*innen jeden Alters.
Alle Interessierten können sich ab sofort unter viola.novak@schauspielhaus-graz.com melden bzw. am 9. März an der Informationsveranstaltung und am Auswahlworkshop für die Bürger*innenbühnen teilnehmen.

Bürger*innenbühne – WIE FUNKTIONIERT DAS?
Zu jedem der drei Projekte findet ein unverbindliches Informationstreffen statt, bei dem es um Themen und Termine geht und sich die Teams vorstellen, die die jeweilige Bürger*innenbühne begleiten und inszenieren. Während eines Auswahlworkshops werden die Spieler*innen ausgesucht, die dann über einen mehrwöchigen Zeitraum gemeinsam proben. Die Proben sind in der Regel am Abend und am Wochenende. Darauf folgen die Premieren und weitere Aufführungen.

WIR SUCHEN
Spielwütige und Denkfreudige, Berührbare und Abgebrühte, alte Hasen und junges Gemüse, Neugierige und Skeptische, Traumtänzer*innen und Rampensäue, Diven und Statist*innen, Schüchterne und Selbstbewusste, Zuverlässige und Chaotische – einfach alle, die Lust haben, eine Zeit lang in der Bürger*innenbühne leidenschaftlich Theater zu machen!