The Automated Sniper

Gastspiel des Frascati Theater Amsterdam, Niederlande

In englischer Sprache

Inhalt

Eine ferngesteuerte, automatische Waffe schießt auf eine Bühne und die Performer*innen. Der/die Schütz*in befindet sich an einem nicht einsehbaren Ort. Die Brutalität findet virtuell statt. Julian Hetzel untersucht in seinem Stück die Gamification von Gewalt. Wie weit würden wir gehen? Worauf würden wir gerade noch schießen? „The Automated Sniper“ ist ein kritischer Kommentar zu moderner Kriegsführung, ist zeitgenössischer Tanz, abstrakte Skulptur und ein riskantes Spiel mit den moralischen Normen unserer Zeit.

Julian Hetzel ist Regisseur, Autor, Musiker und Bildender Künstler. Seine Bühnenstücke und Installationen entstehen meist aus einem doku-fiktionalen Ansatz und verschränken politische Diskurse mit Orten und Handlungen unseres täglichen Lebens. In Graz war zuletzt sein Projekt „Schuldfabrik“ im Rahmen des steirischen herbstes 2016 zu sehen.

Konzept & Regie Julian Hetzel
Mit Bas van Rijnsoever, Claudio Ritfeld, Ana Wild
Maschinendesign Hannes Waldschütz
Kostüme Karianne Hoenderkamp
Licht Nico de Rooij
Dramaturgie Miguel Angel Melgares

Das detaillierte Programm sowie Informationen zu allen im Rahmen des Festivals stattfindenden Veranstaltungen finden Sie ab Mitte Mai hier bzw. unter www.dramatikerinnenfestival.at.

Das DRA|MATIK|ERINNENFEST|IVALwird ausgerichtet vom Schauspielhaus Graz und dem DRAMAFORUM von uniT, es wird unterstützt vom Deutschen Literaturfonds.

TERMINE
Do, 13. Jun 20:00 - 21:00
Fr, 14. Jun 20:00 - 21:00
ORT & DAUER
HAUS EINS
Hofgasse 11, A - 8010 Graz
WIR EMPFEHLEN IHNEN
HAUS EINS

Danton und Robespierre reisen nach Burkina Faso. Erleben Sie, wie Regisseur Christoph Gockel und Puppenpauer Michael Pietsch ihr Stück „Der Auftrag: Dantons Tod“ mit der Entstehung einer Revolution in Afrika zusammenführen.

HAUS ZWEI

Im neuesten Stück von Clemens J. Setz trifft digitale Depression auf analoge Vorzeigefamilie und künstliche Intelligenz auf Heidelbeer-Kurkuma-Joghurt. Auf wunderbare Weise mischt Clemens J. Setz Technologie-Hype und Zukunftsängste mit antiken Rachegöttinnen. 

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Kennen Sie schon Herrn Kwant? Felicitas Braun inszeniert diese Idiotie auf das Internet von Philipp Löhle.

Medien