Wanda (UA)

Inhalt


„Wanda beschloss, sich mit dem Feind zu identifizieren, nahm seine Sprache an, seine Sitten und gab ihre Seele, die niemand hier so richtig wollte, für Sicherheit und Wohlstand, die Möglichkeit Wunder zu bewirken für jene fernen nahen Verwandten aus der Kindheitsheimat.“

Lilka Dyderskas Textsammlung Wanda zeigt ambivalente Momentaufnahmen vom Ankommen und Fremdsein in einer Effizienzgesellschaft. Die junge polnische Autorin beleuchtet die Überlebensstrategie Arbeit und verdichtet fragmentarische Geschichten übers An- und Wegtrainieren von Identität zu einem Kaleidoskop des menschlichen Hungers nach Wertschätzung und Erfolg.

Medien