Elmira Bahrami

Elmira Bahramis Eltern verließen nach der Islamischen Revolution den Iran und emigrierten nach Deutschland, wo sie geboren wurde. Sie wuchs in Wiesbaden auf und machte ihr Abitur am Leibniz Gymnasium mit Schwerpunkt Musik. Elmira Bahrami studierte Schauspiel an der Folkwang Universität der Künste. Seit ihrem Abschluss 2011 arbeitet sie freischaffend als Schauspielerin für Theater und Film.

Elmira Bahrami spielte in Kinofilmen wie Das Hochzeitsvideo unter der Regie von Sönke Wortmann und Berlin Syndrome unter der Regie von Cate Shortland mit und hatte eine Rolle im Tatort: Trautes Heim.

Am Theater arbeitete Bahrami u. a. mit Regisseuren wie Hakan Savaş Mican, Sebastian Nübling, Antú Romero Nunes, Lukas Langhoff und dem Künstlerkollektiv Prinzip Gonzo.

Sie spielt regelmäßig am Maxim-Gorki-Theater, außerdem wirkt sie in Berlin in Produktionen am Ballhaus Naunynstraße und am Ballhaus Ost mit. Außerhalb Berlins war sie u. a. am Schauspiel Essen, bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen und am Theater Bonn zu sehen.

Im Film Berlin Syndrome, der im Januar 2017 im Rahmen des Sundance Film Festivals seine Premiere feierte, übernahm Bahrami die Rolle von Jana.

Neben der Schauspielerei arbeitet Elmira Bahrami als Musikerin. Sie ist Sängerin und Violinistin der Band Projekt Guzu.
 
Spielzeit 2017.2018:

„Hiob“, nach dem Roman von Joseph Roth, Theaterfassung von Koen Tachelet, Regie: András Dömötör