Gerhard Balluch

 Kammerschauspieler

 

Geboren:

in Wien

 

Ausbildung:

Realgymnasium, Universität - Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik (nicht abgeschlossen), Schauspielschule Krauss

 

Engagements:

Burgtheater Wien, Stadttheater Klagenfurt, Landestheater Salzburg, Schauspielhaus Graz

 

Als Gast (für jeweils einen Teil der Spielzeit):

Opernhaus Graz, Landestheater Innsbruck, Stadttheater Ingolstadt,  Städtische Bühnen Bremen, Altes Schauspielhaus Stuttgart, Volkstheater Wien.

Als Gast mit dem Ensemble des Grazer Schauspielhauses und Opernhauses:

Akademietheater Wien, Staatsoper Wien, Volksoper Wien, Nationaltheater Maribor, Nationaltheater Ljubljana, Teatro Stabile Trieste, Madach -Theater Budapest, Nationaltheater Belgrad, Stadttheater Gießen, Stadttheater Bern, Theater in Bozen und Meran, Theater der Stadt Heidelberg, Mühlheim an der Ruhr, Thalia Theater Hamburg, Theater der Körber-Stiftung Hamburg, Deutsches Theatertreffen in Prag, Nationaltheater Sofia, Theater in der Josefstadt Wien


Festspiele/Sommertheater:

Salzburger Festspiele, "Fest in Hellbrunn"/Salzburg, Wiener Festwochen, Bregenzer Festspiele, Komödienspiele Porcia/Kärnten, Melker Sommerspiele/NÖ, Schloss-Spiele Kobersdorf/B, Theater im Joanneumhof Graz, Lehar-Festival Bad Ischl/OÖ.


Weitere Tätigkeiten: 

Hörfunk, Fernsehen (z.B. „Tatort“), Film (z.B. „Tief oben, Fegefeuer“), Rezitationen und Lesungen im In- und Ausland (Bundesrepublik Deutschland, Italien, Slowenien, Ungarn, Tschechien, Schweden, Türkei), diverse Lehraufträge.

Eigene Produktionsgesellschaft „Arcadia“ mit seiner Ehefrau Brigitte. Produktionen: „Rede an den kleinen Mann“, „Rameaus Neffe“, „Der Fall Judas“, „Herz der Finsternis“, „Enigma“, „Kopenhagen“, „Der Besucher“, Textcollagen für diverse Literaturpräsentationen. (Außerdem verschiedene Produktionsleitungen, z.B. „Sanierung“, „Tristan und Isolde im Wald von Morois“.)

Des weiteren Regiearbeiten bei „Der Mann, der sich nicht traut“, „Acapulco“, „Madame“, „Die kahle Sängerin“, „Die Katze im Sack“, „Bezahlt wird nicht“, „Die keusche Witwe“, „Die drei Musketiere“, „Der Verschwender“, „Späte Gegend“ und „Der Graf von Luxemburg“.

Enge Zusammenarbeit für Lesungen mit der Urania Graz und dem Joanneum Graz und dessen beiden Außenstellen Museum Schloss Stainz und Museum Schloss Trautenfels.


Berufliche Highlights:

Jedermann aus „Jedermann“, Flottwell aus „Der Verschwender“, Lips aus „Der Zerrissene“, Astrow aus „Onkel Wanja“, Oberon aus „Ein Sommernachtstraum“, Hofreiter aus „Das weite Land“, Cyrano aus „Cyrano de Bergerac“, Richard aus „Richard II.“, Beethoven aus „Sanftwut oder der Ohrenmaschinist“,  Kniereim aus „Der böse Geist Lumpazivagabundus“, Caribaldi aus „Macht der Gewohnheit“, Marinelli aus „Emilia Galotti“, Salieri aus „Amadeus, Rede an den kleinen Mann“, Prof. Higgins aus „My fair Lady“, George aus „Ein Käfig voller Narren“, Sigmund Freud aus „Der Besucher“.


Unterricht:

Gerhard Balluch unterrichtet an der Grazer Karl-Franzens-Universität „Sprecherziehung und Stimmschulung“  und hatte Lehraufträge an der Kunstuniversität Graz (damals Hochschule für Musik und Darstellende Kunst) für „Dramatische Gestaltung“.

Fallweise gibt Gerhard Balluch privaten Schauspiel- und Sprechunterricht oder ist als Vortragender bei entsprechenden Seminaren tätig (z.B. Pädagogische Akademie).

Sein Engagement für die Literatur verbindet sich mit großem Einsatz für die Jugend. Immer wieder gibt es Besuche in Schulen für Rezitationen, Diskussionen und Gespräche zum Thema Sprache, Literatur und Theater.


Auszeichnungen:

Silbernes Ehrenzeichen der Stadt Graz, Goldenes Ehrenzeichen des Landes Steiermark, Berufstitel „Professor“.

 

Spielzeit 2017.2018:

 
„Einfach kompliziert“ von Thomas Bernhard, Regie: Elena Bakirova

 

Spielzeit 2016.2017:

„Der Mondmann“, Uraufführung, Familienstück nach dem gleichnamigen Buch von Tomi Ungerer, Regie: Mathias Schönsee

„Shakespeares Sonette“, Regie: Cara-Sophia Pirnat

„Einfach kompliziert“ von Thomas Bernhard, Regie: Elena Bakirova

Spielzeit 2015.2016:

„Grenzgänge - Eröffnungsfest 2015.2016“, 13 neue Kurzstücke von zeitgenössischen Autorinnen und Autoren, Konzeption: Nina Gühlstorff

„Volpone oder Der Fuchs“ von Ben Jonson, Fassung Stefan Zweig, Regie: Claudia Bauer

„Event“, Österreichische Erstaufführung, John Clancy, Regie: Philip Jenkins

„Benefiz oder Jeder rettet einen Afrikaner“ von Ingrid Lausund, Regie: Mathias Schönsee

„Der Sturm“ von William Shakespeare, Regie: Stephan Rottkamp


Spielzeit 2014.2015:

„Lumpazigeist Höllenangst Umsonst“, ein Polterabend mit Johann Nestroy, Koproduktion mit dem Theater im Bahnhof, Regie: Helmuth Köpping und Ed. Hauswirth

„Gegenwart der Erinnerung“ von Gert Jonke, Regie: Christiane Pohle

„Event“, Österreichische Erstaufführung, John Clancy, Regie: Philip Jenkins


Spielzeit 2013.2014:

„Ein Volksfeind“ von Henrik Ibsen, Regie: Christine Eder

„Holzfällen“ von Thomas Bernhard, Regie: Krystian Lupa

„Das Ballhaus (Le Bal)“, nach einer Idee des Théâtre du Campagnol, Fassung für das Schauspielhaus Graz von Julia Robert und Viktor Bodó, Regie: Viktor Bodó

„Krimizeit“, Gerhard Balluchs literarische Krimireihe im Rahmen der Reihe KILL & THRILL


Spielzeit 2012.2013:

„Amerika“ nach dem Roman von Franz Kafka, in Zusammenarbeit mit der Szputnyik Shipping Company, Regie: Viktor Bodó

„Der einsame Weg“ von Arthur Schnitzler, Regie: Ingo Berk

„Der Untergeher“ nach dem Roman von Thomas Bernhard, Regie: Christiane Pohle

„Die großen Mythen des Abendlandes“, gelesen von Gerhard Balluch


Spielzeit 2011.2012:

„Minna von Barnhelm“ von Gotthold Ephraim Lessing, Regie: Elmar Goerden

„Don Carlos“ von Friedrich Schiller, Regie: Ingo Berk

„Phädra“ von Jean Racine, Regie: Johannes Schmit

„Floh im Ohr“ von Georges Feydeau, Regie: Cornelia Crombholz


Spielzeit 2010.2011:

„Die Glut“, nach dem Roman von Sándor Márai, Regie: Ingo Berk

„Onkel Wanja“ von Anton Tschechow, Regie: Ingo Berk

„Freiheit in Krähwinkel“ von Johann Nepomuk Nestroy, Regie: Christina Rast

„Peer Gynt“ von Henrik Ibsen, Regie: Ingo Berk

„Enron“ von Lucy Prebble, Regie: Cornelia Crombholz


Spielzeit 2009.2010:

„Radetzkymarsch“, Regie: Ingo Berk

„Kabale und Liebe“, Regie: Christina Rast

„Die Glut“, Regie: Ingo Berk

„Onkel Wanja“, Regie: Ingo Berk


Spielzeit 2008.2009:

„Die Nibelungen“, Regie: Cornelia Crombholz

„Arsen und Spitzenhäubchen“, Regie: Christine Eder

„König Lear“, Regie: Peter Konwitschny

„Radetzkymarsch“, Regie: Ingo Berk

„Oedipus“, Regie: Ingo Berk

„Das Käthchen von Heilbronn“, Regie: Georg Schmiedleitner


Vergangene Spielzeiten:

„Kaltes Land“

„Die Minderleister“

„Der Talisman“

„Platonow“

„Liebesruh“

„Wie es Euch gefällt“

„Oedipus“

„Das Käthchen von Heilbronn“

TERMINE
HAUS DREI
Fr, 24. Nov 20:30 - 21:55
Sa, 09. Dez 20:30 - 21:55
Do, 28. Dez 20:30 - 21:55
Sa, 13. Jän 20:30 - 21:55
Do, 18. Jän 20:30 - 21:55