Jakob Brossmann

Jakob Brossmann studierte an der Universität für angewandte Kunst Wien bei Prof. Bernhard Kleber Bühnen- und Filmgestaltung. Er arbeitet als Regisseur und Bühnenbildner.

Mit dem Kollektiv konstantin gabel entwickelte er 2007 das Raumkonzept für den Umbau des Theater Künstlerhaus zu BRUT Wien. Jakob Brossmann ist sowohl für Theater als auf für Dokumentarfilm tätig: Es entstanden Bühnenbilder für Inszenierungen am Reinhardt Seminar, dem Institut für Opernregie, dem WUK und dem Dschungel Wien. An der Oper Zürich arbeitete er für Prof. Bernhard Kleber als Bühnenbildassistent. 2010 erschien der Kino-Dokumentarfilm #unibrennt - Bildungsprotest 2.0, an dem er im Regie-Kollektiv AG Doku mitwirkte. Für die Figurentheater-Gruppe Trittbrettl entwarf er mehrere Bühnenbilder. 2012 übernahm Jakob Brossmann hier auch seine erste Figurentheater-Regie: Das Kroko Dicke Dil von Heinz R. Unger wurde 2012 als Koproduktion mit La Strada Graz uraufgeführt.

2012 erhielt er den SPEC_SCRIPT Award der Drehbuchwerkstatt für das beste unverfilmte Drehbuch GEHEN - Ein Heimatfilm. Für seine Diplomarbeit SCHWANZERTRAKT wurde er mit dem FÖRDERPREIS DES LANDES NÖ UND DER UNIVERSITÄT FÜR ANGEWANDTE KUNST ausgezeichnet.

Seit 2011 arbeitet Jakob Brossmann an dem Dokumentarfilm LAMPEDUSA IM WINTER, der 2015 erscheinen wird.

Spielzeit 2014/2015

In der Spielzeit 2014/2015 entwarf Jakob Brossmann die Bühne für Albert Camus‘ Das Missverständnis in Regie von Nikolaus Habjan.