Portrait Regisseurin Nina Gühlstorff

Nina Gühlstorff

Nina Gühlstorff studierte Musik- und Sprechtheaterregie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Seit 2001 arbeitet sie als freie Regisseurin in Oper und Schauspiel. Aktuell arbeitet sie am Deutschen Nationaltheater Weimar, dem Staatstheater Schwerin und dem Theater im Bauturm, Köln. Studienaufenthalte führten sie nach Polen und an das renommierte Theaterinstitut GITIS nach Moskau, sowie in den Senegal und nach Namibia.

Seit 2004 engagiert sie sich im Bereich dokumentarischer Theaterprojekte, so mit »SCHWARZWEISS« am Anhaltischen Theater Dessau, einem Stadtprojekt um den Fall des in Polizeigewahrsam verbrannten Oury Jalloh; »They call me Jeckisch«, einer deutsch-israelischen Koproduktion des Theater Heidelberg mit dem Beit Lessin Theater in Tel-Aviv oder »Beute Mensch«, einem Projekt zum Thema Frauenmigration am Theater Bern.

Gemeinsam mit Dorothea Schroeder gründete sie den Nyx e.V. als Plattform für freie Projekte. Zudem sind die beiden Mitbegründerinnen des Festivals „Spieltriebe“ am Theater Osnabrück, das sie mehrere Jahre hindurch leiteten. In der Spielzeit 2015.2016 konzipierte Nina Gühlstorff für das Schauspielhaus Graz das Eröffnungsfest „Grenzgänge“, im Zuge dessen sie mehrere der 13 Uraufführungen inszenierte – darunter „Panic Attack“ von Nicoleta Esinencu – und war für die deutschsprachige Erstaufführung von Alexandra Badeas „Zersplittert“ in HAUS ZWEI verantwortlich. In der vergangenen Saison inszenierte sie die Uraufführung von Thomas Arzts „Die Neigung des Peter Rosegger“.


Spielzeit 2017.2018:

„Rest of Europe (AT)“, Uraufführung, Nicoleta Esinencu, Regie: Nina Gühlstorff


Spielzeit 2016.2017:

„Die Neigung des Peter Rosegger“, Uraufführung, Thomas Arzt, Regie: Nina Gühlstorff

Spielzeit 2015.2016:

„Grenzgänge“, Konzept: Nina Gühlstorff

„Zersplittert“, Deutschsprachige Erstaufführung, Alexandra Badea, Regie: Nina Gühlstorff