Stefanie Sargnagel

Sargnagel studiert in der Richter-Klasse der Akademie der bildenden Künste Wien. Ihre Erfahrungen als Angestellte eines Callcenters sind Grundlage ihres ersten Buches Binge Living – Callcenter-Monologe, das 2013 erschien. Ihr 2015 erschienenes Buch Fitness, eine Zusammenstellung von Facebook-Beiträgen, wurde von Lars Weisbrod als geniale Kombination von „Ekelfeminismus und Größenwahn“ bezeichnet. Auf Einladung von Jurorin Sandra Kegel nahm sie am Wettbewerb zum Ingeborg-Bachmann-Preis 2016 teil, wo sie den mit 7000 Euro dotierten BKS-Bank-Publikumspreis erhielt. Außerdem wurde sie damit von Mai bis September 2017 Klagenfurter Stadtschreiberin. Sie gehört zur „Burschenschaft Hysteria“, einer feministischen Gruppe, die Burschenschaften persifliert und u. a. durch Aktionen auf dem Wiener Akademikerball auf sich aufmerksam machte.

Ihr „Ja, eh! Beisl, Bier und Bachmannpreis“ feierte 2017 am Rabenhof Theater in Wien Premiere und wird nun im Rahmen des Dramatiker|innenfestivals 2018 in HAUS EINS des Grazer Schauspielhauses zu sehen sein.