Uta Plate

Uta Plate studierte Kulturpädagogik an der Universität Hildesheim. Mit dem künstlerischen Neuanfang der Schaubühne Berlin 1999 übernahm sie die Leitung der Theaterpädagogik für 15 Jahre. Seit 2014 ist sie freischaffend als Regisseurin und Dozentin tätig; als Regisseurin spezialisierte sie sich auf Stückentwicklungen, Dokumentartheater, site-specific-Theater und die Arbeit mit Laien. Ihre Theaterprojekte, die oft interkulturelle Aspekte beinhalten oder mit sozial benachteiligten Gruppen von Menschen arbeiten, führten sie u.a. in Altersheime, Asylbewerberheime, Strafanstalten sowie an Theater in Neuseeland, Burkina Faso, Dänemark, Polen und im gesamten deutschsprachigen Theaterraum.

Ihre Schwerpunkte ist die Arbeit mit sozial benachteiligten Gruppen (Theater im Knast, Neuseeland, 2016), intergenerative Projekte („Leben Lügen Sterben“, Theater Neumarkt, Schweiz, 2014 ), site specific Projekte („A way”, Dänemark, 2016 ), Projekte mit Jugendlichen („Get up stand up“, Bürgerbühne Dresden, 2017), dokumentarisches Theater („Youth Memory“, Deutsche Theater Berlin 2015), „Hier.Stehe.Ich“, Deutsche Theater Berlin, 2017) und Theaterarbeit mit Geflüchteten und Einheimischen („Servus Salam“, Residenztheater München, 2017 / „Der Pakt“, UniT, 2018).

Sie lehrt als Dozentin an den Universitäten Berlin, Hildesheim, Hannover, Kopenhagen (Dänemark) und Ouagadougou (Burkina Faso). Zudem leitete sie in Burkina Faso mit der Unterstützung des Auswärtigen Amtes zwei Masterclasses mit Theatermacherinnen.

Spielzeit 2018.2019:

„Schöne neue Welt: Familie 2.0“, Eine Bürger*innenbühne über das Zusammenleben , Regie: Uta Plate