Uta Plate

Kulturpädagogik-Studium an der Universität Hildesheim, im Anschluss Leitung der afrikanisch-deutschen Theatergruppe Rangi Moja. Ihre Publikation „Fremd bleiben“ beschreibt die interkulturelle Theaterarbeit (Koautorin Wiebke von Bernstorff, IKO-Verlag, 1997).
1996–99 am Theater Nordhausen Leitung und Regie des Projekts „Theater im Knast“ an einer Jugendstrafanstalt. Entwicklung von Theaterstücken sowohl mit Senioren im Altersheim als auch mit Kindern in Asylheimen.
Uta Plate war seit der Spielzeit 1999/2000 Theaterpädagogin an der Schaubühne/Berlin.
Seit Sommer 2014 arbeitet sie im internationalem Rahmen als selbständige Regisseurin und Dozentin.

Ihre Schwerpunkte ist die Arbeit mit sozial benachteiligten Gruppen (Theater im Knast, Neuseeland, 2016), intergenerative Projekte („Leben Lügen Sterben“, Theater Neumarkt, Schweiz, 2014 ), site specific Projekte („A way”, Dänemark, 2016 ), Projekte mit Jugendlichen („Get up stand up“, Bürgerbühne Dresden, 2017), dokumentarisches Theater („Youth Memory“, Deutsche Theater Berlin 2015), „Hier.Stehe.Ich“, Deutsche Theater Berlin, 2017) und Theaterarbeit mit Geflüchteten und Einheimischen („Servus Salam“, Residenztheater München, 2017 / „Der Pakt“, UniT, 2018).

Sie lehrt als Dozentin an den Universitäten Berlin, Hildesheim, Hannover, Kopenhagen (Dänemark) und Ouagadougou (Burkina Faso). Zudem leitete sie in Burkina Faso mit der Unterstützung des Auswärtigen Amtes zwei Masterclasses mit Theatermacherinnen.

Spielzeit 2018.2019:

„Schöne neue Welt: Familie 2.0“, Eine Bürger*innenbühne über das Zusammenleben , Regie: Uta Plate